Archiv der Kategorie: Kinder & Jugend

Neuigkeiten vom Kindertreff Göre des CJD Sachsen

von Damaris Reichel und Caritas Claus

Der Kindertreff Göre mit mobiler Spielplatzarbeit des CJD Sachsen hat seit diesem Sommer zwei neue Mitarbeiterinnen, Damaris Reichel und Caritas Claus.

Mobile Spielplatzarbeit heißt, ihr findet uns auf den Spielplätzen rund um die Göre mit einem Bollerwagen voller Spielzeug und vier offenen Ohren für eure Anliegen.

Aktuell sind wir, bedingt durch die dunkle und kalte Jahreszeit, Montag, Dienstag und Freitag ab ca. 14.00 Uhr bis spätestens 17.00 Uhr auf Spielplätzen unterwegs – bis 18.00 Uhr ist für euch an diesen Tagen die Göre geöffnet. Ab dem Frühjahr sind wir an den gleichen Tagen bis 18.00 Uhr auf Spielplätzen anzutreffen.

Wer es genau wissen will, darf gerne an der Hintertür des Kindertreffs, welche Richtung Sonnenhof zeigt, nachschauen. Hier hängt der konkrete Spielplatz aus, auf dem wir aktuell unterwegs sind.

Mittwochs soll zukünftig  Göre-Tag sein, das heißt, im Göhrener Weg 5 sind die Türen unseres Treffs ebenfalls von 14.00-18.00 Uhr für Kinder im Alter von 6-13 Jahren geöffnet.  Hier könnt ihr verschiedene Spiele ausprobieren und kreativ sein, euch ausruhen oder eigene Ideen einbringen und umsetzen.

Sollte das Wetter mal nicht mitspielen oder einer von uns krank oder im Urlaub sein, hängen Abweichungen von dem hier beschriebenen Plan ebenfalls am Kindertreff für die aktuelle Woche aus.

Wir freuen uns, euch kennen zu lernen :-). Also bis bald auf den Spielplätzen rund um die Göre oder im Kindertreff!

 

Eure Damaris und Caritas

Herbstferien im Kindertreff Göre vom CJD Sachsen

von Damaris Reichel und Caritas Claus

Die Herbstferien sind nun vorbei und einige Kinder haben gemeinsam mit uns ein paar tolle Ferienaktionen erlebt.

Die erste Ferienwoche begann mit einer spannenden Schnitzeljagd, bei der die angetretenen Göre-Detektive ihr Wissen über den Stadtteil Dresden-Klotzsche und die Spielplätze rund um die Göre einbringen konnten, um am Ende durch einen Schatz belohnt zu werden. Das ist den Detektiven übrigens sehr gut gelungen ;-).

Darauf folgte ein Überraschungstag, an dem die Kinder sich in beliebigen Wii-Spielen ausprobieren durften. Das hat allen irre viel Spaß gemacht. Das Mittagessen, natürlich Nudeln mit Tomatensoße, bereiteten wir gemeinsam zu.

Der nächste Tag war ziemlich actionreich. Mit unseren angemeldeten Kindern starteten wir zum Brennballtunier der GDHFM (Große Dresdner Hof-fun-meisterschaft), welches mit anderen Trägern der Dresdner Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam organisiert und durchgeführt wurde. Die Zugehörigkeit zu den einzelnen Mannschaften wurde ausgelost, so dass am Ende unsere Kinder auf zwei Mannschaften verteilt waren. Dabei konnten neue Freundschaften geknüpft werden. Außerdem überwanden manche unserer Kids ihre anfänglichen Ängste, indem sie durch Verständnis und gutem Teamgeist ihrer Mannschaftskameraden in das Spiel integriert wurden. Am Ende hat es allen viel Spaß gemacht. Auch wenn das Team  „Beste Mannschaft“ den 5. Platz von fünf Mannschaften belegte, waren sie Sieger der Herzen ;-).

Am nächsten Tag ging es dann mit der Straßenbahn ins Kino „Hotel Transilvanien 3″. Hier konnten sich die meisten mit Popcorn und Slushy von der körperlichen Anstrengung des Vortags erholen.

In der zweiten Ferienwoche mussten einige Aktionen krankheitsbedingt ausfallen und die Göre war geöffnet. Einen  letzten schönen Ferientag verbrachten wir auf der Kinder- und Jugendfarm Spielwiese in Weißig. Besonders das Schwein Hermann, was sich so schön von den Kindern streicheln ließ, und das Grillen von Bratwürsten und Marshmallows über dem Lagerfeuer blieben den Kindern im Gedächtnis. Kaninchen konnten gestreichelt und beim Ausmisten des Ziegenstalls mitgeholfen werden… Eine Teilnehmerin überlegt jetzt sogar, ob sie ein Farmkind werden möchte, um öfter die Kinder- und Jugendfarm zu besuchen.

Wir hoffen, in den nächsten Ferien seid ihr wieder oder auch das erste Mal dabei! Wir freuen uns auf euch!

PS: Vielleicht sehen wir uns schon vorher auf den Spielplätzen in Dresden-Klotzsche oder in der Göre 😉

Eure Caritas und Damaris

Kindertagsfest ins Wasser gefallen

„Nicht immer gehen unsere Pläne auf!“ Das haben die 18 Kinder der Stadtteilgruppe HKJuJu in Klotzsche am 1. Juni ganz hautnah erfahren. Die katholische Junge Jugendgruppe wollte für die Kinder in einem Klotzscher Wohngebiet ein Kindertagsfest ausrichten. Dafür hatten sie mit viel Elan ein Glücksrad gebaut, Kuchen gebacken, Preise besorgt und waren alle pünktlich als Helfergruppe erschienen.
Sogar in einheitlichem T-Shirts und mit Erkennungslogo für diesen Tag. Besonders spannend war die gemeinsame Planung mit dem Christlichen Jugenddorfdienst (CJD), der schon viel Erfahrung mit der mobilen Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Klotzsche hat. Es sollte eine erste gemeinsame Aktion und ein Kennenlernen sein.
Doch es kam anders! Punkt 15 Uhr begann es zu tröpfeln und binnen weniger Minuten stand die Gruppe auf dem „Festplatz“ bis zu den Knöcheln im Wasser.   Der Regen peitschte wie aus Eimern über das Kuchenbufet. Blitz und Donner mahnten zum sofortigen Abbruch der Aktion. Alles fiel ins Wasser! Das war für alle sehr traurig, doch spätestens nach dem Erreichen ihrer rettenden Kapelle und dem Verspeisen der noch brauchbaren Kuchenstücke, war klar, dass die Aktion nachgeholt wird und der Regen auch was Gutes hat.
Danke an alle Beteiligten!

Ich rap mir die Welt wie sie mir gefällt…

Dass auch junge Menschen gesellschaftliche Mitverantwortung tragen und partizipativ gefördert werden sollten, ist nicht immer selbstverständlich. Aus diesem Grund haben sich vom 04.10. bis 06.10.2017 junge Menschen, die im Dresdner Norden wohnen bzw. gewohnt haben, mit den Themen Flucht, Aufwachsen sowie deren Bedürfnissen auseinander gesetzt. Der Workshop wurde von dem Dresdner Rapper Jan Baumann alias T. Wonder in den Räumlichkeiten von Mobils- Mobile Jugendarbeit Dresden Nord durchgeführt. Der entstandene Song wurde am 04.11.2017 beim 2. Beteiligungsworkshop vor den Bürger und Bürgerinnen, sowie den Vertreter*innen der zuständigen Ämter vorgestellt. An den Wünschen die in dem Song genannt werden, arbeiten wir weiterhin dran und werden in regelmäßigen Abständen berichten.

 

Für weitere Fragen: mobils@sjr-dresden.de

Link zum Video: https://www.facebook.com/mobilsjugendarbeit/videos/679496332259794/

Kinder und Jugendliche in Klotzsche wünschen sich einen Skateplatz

Die Frage, was Kinder, Jugendliche und junge Menschen im Ortsamtsbereich Dresden-Klotzsche beschäftigt und was sie sich wünschen, stellten sich Alexandra Starosta vom Hort der 82. Grundschule sowie Sophia Burudshiew und Stefanie Liefeith von der Mobilen Jugendarbeit Dresden Nord. Vor allem für ältere Kinder und Jugendliche fehlt es in Klotzsche an öffentlich-zugänglichen Treffpunkten und Spiel- sowie Sportmöglichkeiten in der Freizeit. In der durch die Horte der 4 Klotzscher Grundschulen und der Mobilen Jugendarbeit initiierten Kinder -und Jugendbefragung wurde der Wunsch nach einem Skateplatz in Klotzsche geäußert.  Nach dem die Sozialarbeiterinnen der Mobilen Jugendarbeit verschiedene Freiflächen überprüfen ließen, stellte sich der Bolzplatz an der Zinnowitzer Straße/ Ecke Rostocker Straße am geeignetsten heraus.  Gemeinsam mit der Stadtteilrunde Nord, ein Zusammenschluss verschiedener Vertreter*innen der Jugendhilfeeinrichtungen im Dresdner Norden, wurde am 06.04.2017 eine Informationsveranstaltung auf diesem Spielplatz organisiert. Anwohner*innen, Kinder und Jugendliche aus Klotzsche bekamen an diesem Tag die Gelegenheit, mit zuständigen Ansprechpartner*innen, wie z.B. mit Frau Eckardt vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, ins Gespräch zu kommen und über eine eventuelle Umsetzung zu sprechen. Ergebnis dieses Zusammentreffens: Eine Realisierung vor Ort ist nicht möglich, da durch den Abstand zur Wohnsiedlung die Schallemissionswerte nicht eingehalten werden können. Derzeit werden alternative Flächen überprüft.

Am 08.05.2017  wurde das Anliegen bei der Ortsbeiratssitzung  von den Sozialarbeiterinnen der Mobilen Jugendarbeit Dresden Nord vorgestellt, sowie 2 Anträge an den Oberbürgermeister zur Flächenfindung beantragt.

Für weitere Informationen oder bei Interesse an einer Beteiligung:

Stadtjugendring Dresden e.V., Mobils- Mobile Jugendarbeit Dresden Nord, Königsbrücker Landstraße 59, 01109 Dresden, mobils@sjr-dresden.de, www.molang.de

Das Mobils Team

Klotzsche-Skate — Lärm, Müll und Rauschgift?

Skateanlagen sind in, ohne Frage. Eine attraktive Freizeitmöglichkeit für Kinder und Jugendliche. Aber braucht Klotzsche eine Skatanlage für Kinder? Darüber gehen die Meinungen offensichtlich weit auseinander. Am 6. April fand dazu eine öffentliche Diskussion statt. Öffentlich im wahrsten Sinne des Wortes: Auf dem Spielplatz Rostocker Straße trafen sich Vertreter der Jugendamtes Dresden, des Amtes für Stadtgrün und eine relativ große Zahl von Anwohnern, meist ältere Jahrgänge. Die Veranstaltung wurde vom Stadtjugendring Dresden und der Stadtteilrunde Nord organisiert.

Lebhafte Diskussion

Und diese hielten mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Hintergrund war offensichtlich viel Verdruss in der Vergangenheit. Spielplätze und Sportanlagen müssen sein, darin bestand Einigkeit. Aber es gibt auch Schattenseiten. Nicht jeder ist beglückt, wenn er am Sonntagmorgen gegen fünf einem Fußballspiel beiwohnen darf. Und nicht jeder freut sich über laute Musik zu nachtschlafener Zeit und tags darauf über leere und zerschlagene Alkoholbehältnisse. Ja, es geht um Kinderspielplätze, aber die Anwohner haben da wohl so ihre Erfahrungen mit „Fremdnutzung“ gemacht. Die Aufregung und die Skepsis waren jedenfalls unüberhörbar. Lärm, Müll und Rauschgift – diese Worte fielen nicht selten. Und niemand der Anwesenden wollte ernsthaft glauben, dass man strenge Regeln zur Nutzung auch durchsetzen könne.

Die Fakten: Es gibt Ideen, im Stadtteil eine Skateanlage zu errichten. Ein Wunsch der Kinder. Die anvisierte Altersgruppe sind die 10–12–Jährigen, für die es bislang im Stadtteil nicht allzu viele öffentliche Möglichkeiten gibt, sich auszutoben.

Es geht zunächst darum, einen geeigneten Standort und die Akzeptanz der Anwohner zu finden. Die Zinnowitzer/Ecke Rostocker Straße war nur eine diskutierte Möglichkeit. Es müssen etliche Dinge durchdacht werden: schließlich leben wir in Deutschland und da gibt es selbst für Skateanlagen eine DIN (DIN EN 14974 „Anlagen für Benutzer von Rollsportgeräten — sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“).

Wie können die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen — der Kinder und Jugendlichen, die sich eine Skatebahn wünschen, auf der einen, der Anwohner, die mit den Begleitumständen leben müssen, auf der anderen Seite — berücksichtigt werden?

Michael Drechsler